Bachblüte Chicory

Bachblüte Chicory

Gemeine Wegwarte

Standort: trockener, tiefgründiger Lehmboden, Sonne, Höhenstufe auf 1500 m 

Wirkungsweise: abführend, appetitanregend, blutstillend, harntreibend, verdauungsfördernd

 

Die Beziehungsblüte

Wirkungsrichtung der Chicory-Essenz

Chicory ist das Mittel für echte Liebe. Es hilft die menschlichen Beziehungen sanieren, indem es krankhaften Egoismus, Gefühlsabhängigkeiten, Gefühlsterror, Erpressung und Selbstmitleid abbaut und die Fähigkeit zur liebevollen, aber freilassenden Beziehung fördert. Es ist ein wichtiges Partnermittel und wird haufig bei neurotischer Eltern-Kind – Bindung benötigt.

Die Anlage besteht im Bedürfnis nach intensiven Gefühlsbeziehungen, in der Freude am Helfen und großer persönlicher Kraft.

Das wesentliche Element in der Anlage des Chicory-Mensehen ist ein starkes Bedürfnis nach Liebe, das heißt: nach einer glücklich machenden Verbundenheit mit einem Lebewesen (oder auch einem Ding). Sie hat bei ihm, da er von Natur aus große persönliche Kraft besitzt, stets eine aktive Komponente, was zugleich bedeutet, dass er seinem Liebespartner eine eher passive, nehmende Rolle zuweist. In dieser Konstellation großzügig gebend, Liebe verströmend und dabei Liebe fühlend, kann der Chicory-Mensch glücklich sein.

Im Chicory – Syndrom meint man, man könne sich Liebe durch Wohltaten verdienen oder durch Psychoterror erzwingen; und wenn dies nicht gelingt, reagiert man mit Mitleid oder Selbstmitleid, Wehleidigkeit oder Hilflosigkeit, Selbstaufopferung oder Erpressung, beleidigt sein oder Eifersucht.

Besonders Eltern, die sich beklagen, dass sich ihre Kinder nicht mehr bei ihnen sehen lassen, sollten, statt ihnen Vorwürfe zu machen, den Fehler dafür zunächst bei sich selbst suchen. Denn kein Kind verlässt Eltern, von denen es gut und liebevoll behandelt wird. Immer sind die Eltern es, die ihre Kinder aus dem Haus treiben, indem sie ihre Liebe an Bedingungen knüpfen oder ihnen das Leben durch Vorwürfe, Herrschsucht oder Gejammer vergällen. Aber auch Kinder, die sich als Gefühlstyrannen aufspielen und unersättlich Zuwendung fordern, weisen darauf hin, dass sie unter einer Chicory- Mentalität aufgezogen wurden; meistens können sie erst frei werden, wenn sich die Eltern ändern oder wenn sie mit ihnen keinen Kontakt mehr haben.

Chicory ist das Mittel für echte Liebe. Es hilft die menschlichen Beziehungen sanieren, indem es krankhaften Egoismus, Gefühlsabhängigkeiten, Gefühlsterror, Erpressung und Selbstmitleid abbaut und die Fähigkeit zur liebevollen, aber freilassenden Beziehung fördert. Es ist ein wichtiges Partnermittel und wird haufig bei neurotischer Eltern-Kind – Bindung benötigt.

Einsatzgebiete

  • abführende Wirkungen
  • Bauchspeicheldrüse
  • Einschleuser für Kalium
  • Galle
  • Gegen Appetitlosigkeit und bei dyspeptischen Beschwerden ist die Wegwarte in Deutschland als Arzneimittel zugelassen
  • Gelöste Stimmung, gute Laune
  • Kräftigung und Anregung
  • Krebsabwehrend
  • Leber
  • Milz
  • Nieren und Leber anregen: Wegwarte und Löwenzahn
  • Reinigung bei Hautkrankheiten und Ekzemen
  • sedativ, psychorelaxierend und streßeffekt-reduzierend
  • Stimulierung der Sekretion von Verdauungssäften
  • Stoffwechsel
  • Stoffwechselstörungen die Blähungen oder Kopfschmerzen hervorrufen
  • reget den Stoffwechsel an was gegen Kopfschmerzen, Hautprobleme, Blähungen und Darmträgheit wirken kann. 

Körperlich

  • behindern Kinder in Entwicklung (nicht loslassen können)
  • beleidigt
  • Bemuttern
  • bezweckter Selbst-Aufopferung
  • Egoismus
  • Eifersucht
  • engen Personen stark ein
  • ihr Standpunkt ist der einzig richtige (für das Wohl der anderen)
  • Klammern
  • Selbstmitleid
  • Ziel durch einreden von  Schuldgefühlen zu erreichen
  • sich für andere einsetzen, um diese an sich zu binden.
  • wünscht sich eine intensive Gefühlsbeziehung, hat Freude am Helfen und schöpft daraus seine Kraft.
  • besitzergreifend
  • egoistischer Eifersucht
  • Eifersucht
  • erwarten ständig Hilfe von anderen → nicht →  fühlen sich vernachlässigt
  • fordernder Überfürsorglichkeit
  • fürchten Freunde, Partner, Familienangehörige oder Besitz zu verlieren
  • Gefühlstyrann
  • Hang zu Gefühlstyrannei und Gefühlsterror
  • hilflosem Kind
  • Minderwertigkeitsgefühl → nicht geliebt um ihrer selbst willen, sonder weil für andere einsetzt
  • möglichst großen Anteil am Leben ihrer Familie und Freunde nehmen
  • neigen zu falsch verstandener  Sorge zum Kritisieren
  • Ratschläge oder Zuwendung abgelehnt → beleidigt → Selbstmitleid und Vorwürfe
  • starke Abhängigkeit
  • starker Begehrlichkeit
  • Überanhänglichkeit
  • Überfürsorglichkeit
  • übermäßig beschützend
  • Übermutter 
  • überstarkes Bedürfnis nach Gefühlsbeziehungen und menschlicher Nähe
  • übertriebene Fürsorglichkeit und Anhänglichkeit
  • übertriebenem Mitleid und Selbstmitleid
  • unmäßigem Bedürfnis nach Gefühlsbeziehungen
  •  

Kraftformel: Ich gebe gern. Ich schöpfe aus der Quelle

Bild des Chicory-Syndroms

Bei harmonischer Entwicklung

entsteht daraus ein warmherziger, lebensvoller Mensch, dem es ein Bedürfnis ist, anderen zu helfen. Dadurch kann er einerseits seine große Kraft sinnvoll umsetzen und andererseits seinen hohen Bedarf nach Liebe und intensiven Gefühlsbeziehungen decken. Indem er persönlich helfenden Anteil am Wohlergehen seiner Mitmenschen nimmt, bleibt oder wird er selbst in seinem Inneren lebendig und zufrieden. So steht er seinen Lieben (denn alle, deren er sich annimmt, werden ihm dadurch persönlich lieb) unermüdlich mit Rat und Tat zur Seite, sorgt für sie, nimmt ihnen ihre Probleme ab, versucht ihnen das Leben zu erleichtern und zu verschonen. Da er dies mit großer Gefühlsbeteiligung tut, hat er selbst auch etwas davon: Wenn es ihm gelingt, jemanden eine Freude zu machen, so freut er sich selbst ebenso sehr, und wenn er Leiden lindert, so befreit das auch ihn vom mitempfundenen Schmerz. Das Besondere an dieser Art des Liebens und Helfens besteht nicht nur in dem freundschaftlich-freilassenden Geist, aus dem heraus er handelt, sondern auch in seiner sehr sensiblen Ausrichtung auf maximale Lebensfreude. Er hält es weder für richtig, anderen willkürlich seine Wohltaten aufzudrängen, noch sich selbstlos und verzichtend aufzuopfern, sondern gestaltet seine Hilfe so, dass jeder davon profitiert. So entspricht sein Verhalten einer sehr lebendigen, idealen Form der Liebe, die alle Beteiligten glücklich macht. Er hilft, um sich selbst zu helfen, macht anderen eine Freude, um Freude zu empfinden, ist barmherzig, um selbst ein warmes Herz zu bekommen — kurz: er liebt und wird geliebt.

Unter ungünstigen Umständen

dagegen beachtet er die feine Grenze nicht, an der Zuwendung und Hilfe ihre Unschuld verlieren und bezweckt oder verpflichtend werden. Dann kümmert er sich zwar rührend um seine Lieben, bringt ihnen Zuneigung, Hilfe oder Aufopferung entgegen, erwartet dafür aber, dass sie ihm genauso entgegenkommen, dankbar sind, ihm immer zur Verfügung stehen und im Grunde auf ein eigenes Leben verzichten. Oberflächlich betrachtet, scheint der Chicory- Mensch besonders intensiv zu lieben, in Wirklichkeit aber ist er ausgesprochen selbstsüchtig, will andere von sich abhängig machen und ihre Gefühle ausbeuten. Wer in den Genuss der typischen Chicory-Fürsorge kommt, erkennt sehr schnell, dass er dafür in einer belastenden Form von Bindung, Verpflichtung und Dankbarkeit zahlen muss. Wenn er sich zu entziehen versucht, wird er mit Vorwürfen, Beleidigt sein, Liebesentzug oder zur Schau gestellter, selbstbemitleidender Traurigkeit unter Druck gesetzt. Das natürliche Bedürfnis nach Gefühlsbeziehungen ist zur leiderzeugenden Sucht geworden. Statt – wozu ilm seine Anlage eigentlich befähigen würde – freudig zu helfen oder verständnisvoll mitzufühlen, macht der Chicory- Mensch durch Überfürsorge sein »Liebesobjekt« einerseits unselbständig und ängstlich, andererseits aber gierig nach noch mehr davon. Natürlich ist dies nicht immer so extrem ausgeprägt, dennoch kommt die egoistische Sucht nach Beziehung und Bindung häufiger vor, als man glaubt, und steigert sich, je weniger sie befriedigt wird, um so mehr zu fataler Selbstaufopferung, übertriebenem Mitleid oder Selbstmitleid, erpresserischer Überfürsorglichkeit oder gemeiner Eifersucht. Dass dabei jene diskrete Selbstverständlichkeit, Leichtigkeit und Freiheitlichkeit, durch die sich ein echtes Liebesgefühl auszeichnet, verlorengeht, versteht sich von selbst. Typische Beispiele sind: »Übermutter«, die ihre Kinder durch ihre übertriebene Fürsorge von sich abhängig und lebensuntüchtig machen; Kinder, die eifersüchtig und unersättlich Liebesbeweise verlangen; selbstsüchtige Ehepartner, die den anderen mit ihrer »Liebe«” fesseln und ersticken. Der Volksmund sagt dazu sehr treffend: »Ich hab’ dich zum Fressen gern!«

Psychologisch-therapeutische Anmerkungen

Das wesentliche Element in der Anlage des Chicory-Mensehen ist ein starkes Bedürfnis nach Liebe, das heißt: nach einer glücklich machenden Verbundenheit mit einem Lebewesen (oder auch einem Ding). Sie hat bei ihm, da er von Natur aus große persönliche Kraft besitzt, stets eine aktive Komponente, was zugleich bedeutet, daB er seinem Liebespartner eine eher passive, nehmende Rolle zuweist. In dieser Konstellation großzügig gebend, Liebe verströmend und dabei Liebe fühlend, kann der Chicory-Mensch glücklich sein. Dabei ist er aber trotz seines gebenden Charakters keineswegs selbstlos oder verzichtend, sondern auf eine natürliche Weise „egoistisch“.

Denn wie der Musiker sein Instrument liebevoll anschlagt, um von ihm eine beglückende Resonanz zu bekommen, so erfreut sich der harmonisch entwickelte Chicory-Mensch selbst am meisten an der Freude, die er bei anderen auslöst, und vermeidet alles, was sie trüben könnte. 

Dies gelingt ihm im krankhaften Chicory-Syndrom nicht, bei dem ihm im Rahmen einer am vordergründigen Vorteil orientierten Einstellung das Gefühl für das sensible Zusammenspiel der Herzen verlorengegangen ist. In diesem Zustand verliert er seine freilassende Großzügigkeit und verwechselt die Liebe mit einem Geschäft, bei dem jedes Geben einen Anspruch auf Rückzahlung begründet. Er setzt sich zwar unermüdlich für seine Lieben ein, sorgt für sie, hilft ihnen oder rettet sie sogar, verlangt dafür aber eine hohe Gegenleistung: sie sollen dankbar sein und ihm ebenfalls immer zur Verfügung stehen.

Sein Motiv ist zwar der verständliche Wunsch nach Liebe, doch er vergisst, dass Liebe eine Herzensangelegenheit ist und nur aus unmittelbarer und zweckfreier Lebensfreude entstehen kann. Wir können sie nicht verdienen oder erzwingen. Vor allem Dingen müssen wir sie zuerst in uns selbst erweckt haben, bevor sie uns auch in unserem äußeren Leben begegnen kann. Denn wir können  nur das (wieder)finden, was wir in uns tragen: Tun und Erleben sind ein Ausdruck von Sein und Fühlen. Daher ist es ein Irrtum, wenn man meint, Liebe hänge primär von objektiven Umständen oder Bedingungen ab. In Wirklichkeit ist sie Ausdruck eines Seelenzustandes, eines Gefühls, das sich von innen nach außen projiziert. Nur wenn wir selbst liebevoll sind, können wir in unserer Umwelt Liebe hervorrufen, und auch selbst liebesbereit zu sein, sind wir taub und blind für sie‘.

Wer nicht geliebt wird, liebt selbst nicht, und wer sich ungeliebt fühlt, ist unfähig, die Liebe zu fühlen, die uns ständig in mannigfacher Form umgibt. Sie ist das Leben, die große, göttliche Selbstverständlichkeit, aber sie Offenbart sich uns, wo und wie sie will, nicht aber wie und wann wir es wollen. Wenn wir meinen, die Liebe müsse so oder so sein, sich auf diesen Menschen oder jene Situation beziehen, wenn wir sie an Vorstellungen, Bedingungen oder Forderungen zu fesseln versuchen, verlässt sie uns und taucht, in Leid verwandelt, wieder auf, um uns unseren Fehler bewusst zu machen.

Im Chicory—Syndrom meint man, man könne sich Liebe durch Wohltaten verdienen oder durch Psychoterror erzwingen; und wenn dies nicht gelingt, reagiert man mit Mitleid oder Selbstmitleid, Wehleidigkeit oder Hilflosigkeit, Selbstaufopferung oder Erpressung, beleidigt sein oder Eifersucht.

Wenn wir solche Symptome an uns feststellen (jeder Mensch hat etwas »Chicory im Blut«), sollten wir wachsam werden und sie als Zeichen einer inneren Entgleisung werten. Wir brauchen nur in den Spiegel zu blicken, den uns die Menschen, die wir lieben, vorhalten nur, wenn sie gerne zu uns kommen und wenn wir sie so frei wieder gehen lassen können, wie sie wollen, ist unsere Liebe gut.

Besonders Eltern, die sich beklagen, dass sich ihre Kinder nicht mehr bei ihnen sehen lassen, sollten, statt ihnen Vorwürfe zu machen, den Fehler dafür zunächst bei sich selbst suchen. Denn kein Kind verlässt Eltern, von denen es gut und liebevoll behandelt wird. Immer sind die Eltern es, die ihre Kinder aus dem Haus treiben, indem sie ihre Liebe an Bedingungen knüpfen oder ihnen das Leben durch Vorwürfe, Herrschsucht oder Gejammer vergällen. Aber auch Kinder, die sich als Gefühlstyrannen aufspielen und unersättlich Zuwendung fordern, weisen darauf hin, dass sie unter einer Chicory- Mentalität aufgezogen wurden; meistens können sie erst frei werden, wenn sich die Eltern ändern oder wenn sie mit ihnen keinen Kontakt mehr haben.

Bachblüte Chicory

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