Selbsthilfe

Die inneren Antreiber

Die inneren Antreiber

Mit innerer Antreiber meine ich: „Sei stark“, „Sei perfekt“, „Mach es allen recht“, „Streng dich an“ und „Beeil dich“. Diese Antreiber kennen wir vor allem beim Arbeiten. Sie sind grundsätzlich nichts Schlechtes und führen auch nicht unweigerlich zu Stress. Sind wir aber gestresst, dann sind sie wie ein Katalysator. 

Sei stark hat durchaus Vorteile: Es fördert das Durchhaltevermögen, die eigene Autorität und steigert die Belastbarkeit. Wo Vorteile, da auch Nachteile. Im Fall von „Sei stark“, man lässt keine Gefühle mehr zu, nimmt keine Hilfe an, wird zum Einzelkämpfer und Misstrauen greift um sich.

Sei perfekt, ja warum nicht, denn Sie steigern die Qualität Ihrer Arbeit, Sie schärfen den Blick für Details und die Planungskompetenz wird auch gesteigert. Die Nachteile sind jedoch, dass man dazu neigt sich in unwichtigen Details zu verlieren, langsam zu Arbeiten und oft mehr Informationen anzuhäufen als wirklich nötig sind, was einem beim Treffen von Entscheidungen behindert.

Mach es allen recht, bedeutet im Positiven, dass man seine Teamwork-Fähigkeiten ausbaut, hoch empathisch ist und nach Harmonie strebt. Die Kehrseite der Medaille ist, dass man sehr schnell zu etwas Ja und Amen sagt, sich durch eine geringe Kritikfähigkeit auszeichnet und seine eigenen Bedürfnisse vernachlässigt.

Sich mehr anzustrengen bringt mit sich, dass man sich engagiert, sehr kreativ ist, nach Verbesserungen strebt und begeisterungsfähig ist.
Die Nachteile hingegen, dass man schnell überfordert ist, seine geistigen und körperlichen Grenzen überschreitet und wenig Durchhaltevermögen hat.

Beeil dich führt zu einer hohen Entscheidungsfreude und schnellem Arbeiten.
Darunter kann jedoch die Qualität der Arbeit leiden, man verliert schnell den Überblick und kommt unvorbereitet ins Tun. Wobei man zusätzlich die Mitmenschen unterbricht und sehr schnell redet.

Dass auf diese Weise Stress verstärkt wird, liegt in der Natur der Sache.

Nur was kann man tun, wenn man sich in der Stress-Spirale befindet?

  1. Zuerst einmal durchatmen. Eine Minute hinsetzten und einfach nur langsam ein und ausatmen.
  2. Im zweiten Schritt macht es Sinn herauszufinden, worum es eigentlich geht. Welches Bedürfnis möchte ich erfüllen, warum möchte ich das Erfüllen, welches Ziel möchte ich erreichen und welche Bedeutung hat es für mich.
  3. In Schritt drei ersetzen Sie die Antreiber einfach durch “Erlauber”.

Aus

sei stark wird:

  • Ich kann um Hilfe bitten
  • Ich kann anderen Menschen vertrauen
  • Ich darf meine Wünsche aussprechen 

sei perfekt wird:

  • Ich bin gut genug
  • Ich darf Fehler machen
  • Gebe ich mein Bestes, ist das gut genug

mach es allen recht:

  • Ich darf auch „Nein“ sagen
  • Die längste Beziehung führe ich mit mir selbst
  • Auch meine Wünsche und Bedürfnisse sind wichtig

streng dich an:

  • Meine Kraft gehört nur mir
  • Es kann auch leicht gehen

mach schnell:

  • Meine Zeit ist kostbar
  • Ich darf mir auch Zeit nehmen
  • Ich darf Pausen machen und mich regenerieren
  • Man kann das Gras nicht zum Wachsen zwingen

Wahrscheinlich gelingt die Umstellung von Antreiber auf “Erlauber” nicht über Nacht aber je öfter man die angenehme Wirkung spürt, desto leichter fällt die Übung.

Hypnose

Süßes Nichtstun – Wellness für den Bauch

Entspannungsmeditation- bzw. Hypnose

Selbsthilfe

Stress und Atmung

Je nachdem wie es uns geht, ändert sich die Atmung. Hat man Angst atmet man flacher, erschreckt man sich, stockt einem mitunter der Atem. Ist man gestresst, atmet man gehetzt. Ich halte z.B. wenn ich mich sehr konzentriere, die Luft an. Man kann also die Gefühlslage an der Atmung erkennen.

Selbsthilfe

Mentale Entspannung und Musik

Im Leben von uns Menschen spielt Musik eine sehr wichtige Rolle, was schon vor der Geburt, also im Mutterleib, beginnt, da wir auch dort schon Klänge und Stimmen wahrnehmen. Dabei ist die Wirkung die Musik auf uns hat, unterschiedlich. Von glücklich machen, über aktivieren, zum Tanzen anregen oder traurig stimmen, ist alles dabei. Ich höre z. B. beim Putzen Musik, nicht nur das ich singe dann auch …