Rauhnächte

Rauhnächte

Mystische Zeit, zwischen den Jahren – 

Nicht nur „Esoterik-Tanten“ sollten weiterlesen. Rituale haben tatsächlich eine total „unesoterische“ und nachweisbare psychologische Funktion – ganz egal, zu welcher Jahreszeit. Dazu später mehr. 

Wenn das alte Jahr ins Neue übergeht, beginnt in Europa eine legendenumwobene und geheimnisvolle Zeit. In 12 Nächte, den sogenannten Raunächte, kann dem Menschen mystisches begegnen. Überlieferungen zufolge beginnen diese entweder am 21. Dezember, der Wintersonnenwende oder nach dem Heiligen Abend, am 24. Dezember um Schlag Mitternacht und enden 12 Nächte später mit dem Morgenanbruch. 

Der Begriff „Raunacht“ steht für unterschiedliche Rituale und Bräuche. 

Einerseits ist es eine Zeit der Rückschau und des Neubeginns. Andererseits soll die Kontaktaufnahme zur Geister- und Tierwelt besonders einfach sein bzw. magische Rituale besonders wirkungsvoll, da die Grenze zwischen den Welten gerade sehr dünn sein soll. 

Es schließt allerdings auch den Prozess der Räucherung mit ein. Wobei man mit einer Räucherpfanne oder was dem Zweck dienlich ist, durch die entsprechenden Zimmer geht. Das Gefäß kann unter anderem mit Weihrauch, Rosmarin, Myrrhe, Lavendel, getrockneten Rosenblättern sowie Süßholz befüllt werden. Der aufsteigende Rauch gilt als Verbindungselement zwischen Erde und Himmel. Durch den Vorgang des Räucherns soll das Zuhause, der Arbeitsplatz usw. nicht nur von allen negativen Einflüssen gereinigt werden, sondern auch allem positiven, Tür und Tor geöffnet werden. 

Und wem es ein Bedürfnis ist, der kann auch nach der Liebe greifen. Angeblich sollen Herzen, die sich in diesen Tagen bzw. Nächten begegnen, eine besonders tiefe und innige Bindung eingehen. Lassen wir uns überraschen. 

Kurze Erklärung: Viele Pflanzen und Stoffe, die zum Räuchern verwendet werden, wie z. B. Weihrauch, haben eine desinfizierende bzw. Viren- oder Bakterienabtötende Wirkung. Weswegen diese seit jeher erfolgreich zum Vertreiben von bösen Energien, zu denen auch Krankheiten zählten, zum Einsatz kommen. Am anderen Ende des Spektrums befinden sich die aphrodisierenden Düfte und Pflanzen. Man muss nur wissen „was wofür“. Hier kann ich Ihnen gerne weiterhelfen.

Rauhnächte

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